Wie funktioniert die Programmierte Photostimulation?

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Brille_photostimulationMit dieser Photostimulations-Brille erhält der Patient die Lichtpulse

 

Weiterlesen: Gibt es bereits Erfahrungen mit der PPS?

Die PPS arbeitet auf Basis des lange bekannten Phänomens, dass unser Gehirn durch Licht beeinflusst werden kann. Im Falle der PPS wird den Augen jedoch keine gleichmäßige Lichtquelle geboten, wie bei der Lichttherapie. Dem Patienten werden vielmehr über eine Lichtbrille Lichtpulse verabreicht, deren Abfolge und Frequenz seiner Erkrankung angepasst sind. Die Abfolge der Lichtpulse und die Wellenlänge des Lichtes sind dabei so gewählt, dass das Licht über das Auge einen möglichst großen Einfluss auf die Gehirnregionen ausübt, die bei Depressionen und Demenzen bekanntermaßen gestört sind.

Während der Stimulation misst der Arzt mit einem EEGElektroezephalogramm die Hirnstromkurve des Patienten und kann entsprechend die Stimulationsprogramme so anpassen, dass ein möglichst großer therapeutischer Effekt erreicht wird. (Übrigens lässt sich mit den EEG-Messungen, die im Verlauf der PPS durchgeführt werden, auch die negativ emotionale – sprich depressive – persönliche Verfassung des Patienten feststellen.)