Erfahrungen mit der Programmierten Photostimulation

Photostimulation zur Therapie von Depression und Demenz

65 Jahre Erfahrung

Bereits in den 1950er Jahren entdeckte man, dass Lichtpulse dabei helfen, Probanden in Hypnose zu versetzen. Verschiedene Forscher nutzen diesen Effekt, um bei Patienten den Blutdruck zu senken, weniger Narkosemittel bei Operationen zu brauchen und bei anderen Therapien den Medikamenteneinsatz zu verringern oder ganz zu vermeiden.

1975 begann dann Norman Shealy, Professor für Neurochirurgie und einer der weltweit führenden Experten für Schmerz- und Depressionsmanagement, die Photostimulation mit Lichtpulsen und farbigem Licht anzuwenden. Er nutzte die Photostimulation über 30 Jahre, um seine Patienten in einen Zustand der tiefen Entspannung zu bringen. Dabei verwendete er einen speziellen Photostimulator, bei dem die Patienten die Frequenz der Photostimulation und die Lichtfarbe selbst wählen konnten. 90 Prozent der Patienten fühlten sich bereits nach 10 Minuten Behandlung tief entspannt. Er fand diese Methode speziell bei Patienten mit Depressionen, Angststörungen und chronischen Schmerzen sehr nützlich.

Die meisten seiner Patienten hatten vorher auf ein oder mehrere Antidepressiva nicht angesprochen. Auf die Photostimulation reagierten sie jedoch sehr gut, wobei nach seinen Angaben keine Nebenwirkungen auftraten. Insgesamt gibt Norman Shealy an, dass die Photostimulation den EndorphinspiegelVom Körper produzierte Morphine, die schmerzlindernd wirken der Patienten erhöht und bei 56 Prozent der Patienten die Depressionen signifikant lindert.

Programmierte Photostimulation deutlich verbessert

Gegenüber diesen alten Methoden ist unser (zum Patent angemeldetes) Verfahren, die Programmierte Photostimulation deutlich verbessert. Hier wird zum ersten Mal die Photostimulation auf die inzwischen bekannten neurophysiologischen Störungen bei Depressionen und Demenzen angepasst und durch EEG-Messungen kontrolliert und optimiert. Damit erreicht die PPS bei Depressionen durchaus meßbare und bemerkenswerte Effekte. Bei Demenzen kann eine Verlangsamung des fortschreitenden geistigen Abbauprozesses erreicht werden.

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