Die Anwendung der Programmierten Photostimulation

Photostimulation zur Therapie von Depression und Demenz

Sanft – nebenwirkungsfrei – effektiv

Die Programmierte Photostimulation ist eine sanfte, fast nebenwirkungsfreie (evtl. leichter Kopfdruck) und einfach durchzuführende Therapie. Bereits eine einmal wöchentliche Anwendung dieser Therapieform führt schon nach wenigen Wochen zu:

  • deutlichen Effekten bei Depressionen und Burnout
  • Stabilisierung der geistigen Leistungsfähigkeit bei Patienten mit Demenz.

Die Behandlungen mit der Lichtbrille dauern dabei jeweils etwas mehr als eine halbe Stunde.

Zur Behandlung trägt der Patient eine lichtdichte Brille (ähnlich einer Schweißerbrille). Gleichzeitig werden im Stirnbereich Meßelektroden angebracht. Die Frisur wird dabei nicht beeinträchtigt. Diese Elektroden messen die Hirnströme und geben sie an einen Computer weiter, der daraus ein EEGElektroezephalogramm erstellt.

Nun gibt man dem Patienten über die Brille eine definierte Folge von Lichtpulsen bestimmter Frequenz, Abfolge und Lichtintensität. Das wird von den Patienten in der Regel nicht als unangenehm empfunden. Mit den gleichzeitig gewonnenen Ergebnissen des EEG können die Parameter dieser Lichtpulse kontinuierlich optimiert werden.

Eine Sitzung dauert im Durchschnitt 25 Minuten, die Häufigkeit der Behandlung ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Im Durchschnitt kann man bei 10 Sitzungen im wöchentlichen Rhythmus deutliche Effekte bei Depression erzielen. Auch bei Demenz kann man hier oft schon eine Stabilisierung erreichen, wobei zu bedenken ist, dass die Behandlung der Demenz eine Dauerbehandlung ist, entweder blockweise 2-4 mal jährlich, oder z.B. alle 4 Wochen eine Sitzung zum Erhalt der kognitiven Leistung.

Wer bietet PPS an?

Zur Zeit bieten nur wir am Centrum für Neurotherapie und Schmerztherapie (CNST Kalkar) die PPS routinemäßig an. Wir möchten diese effektive und nebenwirkungsfreie Form der Therapie bei Depressionen und Demenzen aber auch anderen (Fach-)ärzten bekannt machen und zur Verfügung stellen. Wenn Sie oder ein Bekannter unter einer der erwähnten Erkrankungen leiden und in ärztlicher Behandlung sind, drucken Sie bitte unser Informationsblatt aus und geben Sie es Ihrem Arzt.

Informationsblatt für den Arzt